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Rolex Uhrwerk Kaliber 3255
Kaliber 3255 Rolex Uhrwerk der neuen Generation

NEUER LEISTUNGSSTANDARD

Kaliber 3255

Rolex präsentiert ein mit 14 Patenten geschütztes me­cha­nisches Manufakturwerk der neuen Generation, das Kaliber 3255, und setzt damit einen neuen Leis­tungs­stan­dard hinsichtlich der fundamentalen Eigenschaften von Uhrwerken: Ganggenauigkeit, Gangreserve, Stoßfestigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern, Einstellkomfort und Zuverlässigkeit.

Die Kriterien für die Genauigkeit beim Tragen sind beim Kaliber 3255 doppelt so streng wie die, die für eine offizielle Zertifizierung als Chronometer erfüllt werden müssen. Es ist mit der neuen, von Rolex entwickelten und patentierten Chronergy-Hemmung ausgestattet, die einen verbesserten energetischen Wirkungsgrad mit äußerster Zuverlässigkeit verbindet. Diese aus einer Nickel-Phosphor-Legierung gefertigte Hemmung ist zudem unempfindlich gegenüber Magnetfeldern. Der Oszillator, das Herzstück des Uhrwerks, verfügt über eine optimierte blaue Parachrom-Spirale, die bei Stößen bis zu zehnmal präziser ist als eine her­kömm­liche Spirale. Durch Neuerungen bei der Konstruktion des Federhauses und dank des überragenden Wirkungsgrades der Hemmung, beträgt die Gangreserve des Kalibers 3255 drei Tage. Dies bedeutet, dass die Uhr von Freitagabend bis Montagnachmittag problemlos funktioniert, auch wenn sie nicht getragen oder aufgezogen wird. 

Ganggenauigkeit: Doppelt so hoch wie bei einem offiziell zertifizierten Chronometer

Gangreserve: 70 Stunden (+50 %)

Chronergy-Hemmung: Wirkungsgrad +15 %

Anzahl der Patente: 14

Anteil der neuen Komponenten: > 90 %

PRÄZISION DER SUPERLATIVE

Kaliber 3255

Mit dem Kaliber 3255 setzt Rolex einen neuen Standard auf dem Gebiet der chronometrischen Präzision, der über die Kriterien des unabhängigen Schweizer Prüfinstituts Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (COSC) hinausgeht. Die Manufaktur Rolex hat neue Hightech­verfahren und -geräte entwickelt, um die Genauigkeit ihrer Chronometer der Superlative mit doppelt so strengen Toleranzen wie bei der offiziellen Zertifizierung zu testen – und dies unter Bedingungen, die eine eher dem Alltag des Trägers entsprechende reale Situation simulieren. Diese exklusiven chronometrischen Tests ergänzen die offizielle Zertifizierung durch das COSC, der nach wie vor alle Rolex Uhrwerke systematisch unterzogen werden. Sie erstrecken sich nicht allein auf das Uhrwerk, sondern auf die gesamte fertig montierte Uhr nach dem Einschalen des Uhrwerks. Rolex hat auf der Grundlage groß angelegter statistischer Untersuchungen zur Ermittlung der realen Bedingungen beim Tragen von Armbanduhren ein spezifisches Testprotokoll entwickelt. Rolex Chronometer mit Uhrwerken, die nach diesen neuen Verfahren getestet werden, bieten letztendlich eine nie da gewesene Genauigkeit beim Tragen.

DIE NEUE
CHRONERGY-HEMMUNG

Gangreserve

Die von Rolex entwickelte und patentierte Chronergy-Hemmung des Kalibers 3255 ist eine optimierte Version der Schweizer Anker­hemmung. Ihr energetischer Wirkungs­grad wurde unter Wahrung der Zuverlässigkeit verbessert. Die Ingenieure von Rolex haben die Funktionsweise der Schweizer Anker­hemmung analysiert und die Parameter bestimmt, die es im System zu ändern galt, um einen höheren Wirkungsgrad zu erzielen. Die entwickelte Lösung beinhaltet, die Län­genverhältnisse zwischen den Zähnen des Hemmungsrads und den Ankerpaletten umzukehren. Deren Stärke wird dabei um die Hälfte reduziert, während die Kontaktfläche der Zähne des Hemmungsrads verdoppelt wird. Das System bildet zudem nicht mehr eine durch­ge­hen­de, sondern eine durch­bro­chene Linie, wodurch eine stär­ke­re Hebel­wir­kung erzielt werden kann. Anker und Hem­mungs­rad bestehen aus einer Nickel-Phos­phor-Legierung und sind damit unempfindlich gegenüber Magnetfeldern. Das Hem­mungs­rad präsentiert sich in durchbro­che­ner Ausführung und ist damit leichter und von geringerer Trägheit. Durch die vorgenommenen Ände­rungen war es insgesamt möglich, den Wirkungsgrad der Hemmung um 15 % zu erhöhen, was fast die Hälfte der Verbesserung der Gangreserve des Kalibers 3255 ausmacht.

Die Hemmung spielt eine zentrale Rolle für die Funktion des Uhrwerks. Durch ihre Wechsel­bewe­gung erzeugt sie das charakteristische Ticken eines Uhrenmechanismus. Die zwi­schen dem Räderwerk und dem Oszillator befindliche Hemmung fungiert als „Schlüssel zur Zeit“: Das Hem­mungs­rad erhält die Ener­gie von der Zugfeder über das Räderwerk der Mechanik, leitet sie über die Impulse des Ankers an den Oszillator weiter und gewähr­leistet so dessen gleichmäßige Schwingung. Die Hemmung wiederum erhält vom Oszillator die Zeiteinteilung, die sie über das Räderwerk an die Zeiger weitergibt.

Die Funktion der Hemmung
Rolex neue Chronergy-Hemmung

OSZILLATOR MIT PARACHROM-SPIRALE

Ganggenauigkeit

Der Oszillator des Kalibers 3255 verfügt über eine von Rolex entwickelte und patentierte blaue Parachrom-Spirale aus einer exklusiven Niobium-Zirkonium-Legierung. Diese gegen Magnetfelder unempfindliche Spirale erweist sich bei Tem­pe­ra­tur­schwankungen als äußerst stabil und ist bei Stößen bis zu zehnmal präziser als eine herkömmliche Spirale. Sie ist mit einer optimierten Rolex Endkurve verse­hen, die einen besseren Iso­chro­nis­mus ihrer Schwingungen in allen Po­si­ti­o­nen gewähr­leistet. Die große Unruh mit variabler Trägheit verfügt über vier Microstella-Muttern in Gold zur präzisen Feinregulierung. Dank ihrer überarbeiteten geo­me­trischen Form und der hochpräzisen mechanischen Bearbeitung konnte ihr Abgleich um den Faktor drei verbessert werden. Der Oszillator ist an einer neuen Unruhwelle mit exklusiver geome­tri­scher Form befestigt, die sich durch größere Un­em­pfind­lichkeit gegenüber Magnetfeldern aus­zeich­net. Er wird durch das hochleistungs­fähige Paraflex-Antischock­system gehalten und durch eine durchgehende Brücke in seiner Position befestigt, was die Stoßfestigkeit der Armbanduhr wesentlich erhöht. Die Unruh­brücke verfügt über ein op­ti­mier­tes Höhen­ein­stellungssystem und einen neuen integrierten Unruhschutz.

Der Oszillator ist das Herzstück eines mechanischen Uhr­werks. Die Kombination von Unruh und Spiralfeder ist der gangregelnde Mechanismus, der die Präzision einer Arm­band­uhr von Rolex durch die Re­gel­mä­ßig­keit seiner Schwin­gungen bestimmt. Der Oszillator einer Rolex Uhr vollzieht acht Halb­schwin­gungen pro Sekunde, also mehr als 250 Milli­onen im Jahr. Um die Re­gel­mä­ßig­keit der Schwin­gungen zu gewährleisten, muss der Oszillator gegen zahlreiche Stör­ein­flüs­se beständig sein, die den Gang be­ein­träch­ti­gen können: Tem­pe­ra­tur­schwankungen, Er­schüt­ter­ungen, Magnetfelder und in einigen Positionen sogar die Wirkung der Erdanziehung.

 

Die Funktion des Oszillators
Oszillator mit Parachrom-Breguetspirale

EFFIZIENTES RÄDERWERK

Zuverlässigkeit

Die Effizienz des Räderwerks wurde optimiert. Rolex hat außerdem exklusive Hochleistungs­schmier­mittel entwickelt, die im eigenen Hause synthetisch hergestellt werden. Deren Lebensdauer und Lang­zeit­beständig­keit konnte erheblich verbessert werden. Rolex ist die einzige unabhängige Uhrenmanufaktur, die ihre Schmiermittel selbst entwickelt und synthetisiert.

Das Räderwerk ist das System von Zahnrädern, das die Energie vom Federhaus zur Hemmung überträgt und über die unterschiedlich großen Getriebestufen mit den ent­sprech­en­den Übersetzungsverhältnissen die Schwin­gungen des Oszillators in Sekunden, Minuten und Stunden über­setzt, die dann durch die Zeiger angegeben werden. Die Schmierung des gesamten Mechanikstrangs und die Qualität der verwendeten Schmiermitteltypen sind von wesentlicher Bedeutung, wenn es darum geht, die Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Uhrwerks und seine Zuverlässigkeit auf Dauer zu gewährleisten.

Die Funktion des Räderwerks
Rolex effizientes Räderwerk

LEISTUNGSSTARKES FEDERHAUS

Gangreserve

In einem Uhrwerk steht nur sehr wenig Platz zur Verfügung. Um die Kapazität der Zugfeder des neuen Kalibers 3255 bei gleichzeitiger Platzersparnis zu erhöhen, hat Rolex sich entschieden, den Raum im Innern des Feder­hauses, das die Feder beherbergt, zu optimie­ren und dazu die Wandstärke um 50 % zu reduzieren. Diese Entscheidung bedeutete eine echte Herausforderung bei der mecha­ni­schen Bearbeitung und den Fertigungs­pro­zessen, die es auch erforderlich machte die Grenzen der derzeitigen Produktionsmittel neu zu definieren. Dank der Einsparung war es möglich, eine Feder mit größerer Kapazität zu entwickeln und damit die Gangreserve des Uhrwerks um mehr als zehn Stunden zu erhöhen.

Das Federhaus ist der Energiespeicher des Uhrwerks. Es enthält eine starke Feder, die sich spannt und Energie speichert, wenn die Armbanduhr von Hand oder durch den auto­matischen Selbstauf­zugs­mechanismus auf­gezogen wird. Beim Entspannen gibt sie durch die Halbschwingungen der Hemmung nach und nach kontrolliert Energie ab. Die Energie gelangt von der Zugfeder über das Räderwerk zur Hemmung und zum Oszillator. Die Auto­nomie des Uhrwerks ohne Aufziehen, auch „Gangreserve“ genannt, hängt also von der Energiespeicherkapazität der Zugfeder und dem Wirkungsgrad – oder dem Energie­ver­brauch – des Rä­der­werks und der Kombination von Hemmung und Oszillator ab. Zur Erhö­hung der Gangreserve gilt es also, entweder den Wirkungsgrad der Hemmung zu ver­bes­sern oder die Zugfeder zu vergrößern – oder beides, was Rolex mit dem Kaliber 3255 verwirklicht hat.

Die Funktion des Federhauses

BESCHLEUNIGTER AUTOMATISCHER SELBSTAUFZUG

Gangreserve

Das Kaliber 3255 verfügt über einen automatischen Selbst­aufzugs­mechanismus, einen Perpetual-Rotor der neuen Generation, der in der Lage ist, das neue leis­tungs­starke Federhaus schneller wieder aufzuladen. Das Wechs­ler­sys­tem mit seinen charakteris­ti­schen roten Umkehrrädern, das ein Aufziehen unabhängig von der Drehrichtung der Schwung­masse ermöglicht, wurde im Hinblick auf einen höheren – vom Aktivitätsprofil des Trägers unbeeinflussten – Wirkungsgrad optimiert. Die zur Erhöhung der Stoßfestigkeit durchbrochene Schwungmasse, jetzt in Monoblock-Ausführung, ist kugelgelagert und wird von einer einzigen zentralen Schraube gehalten, was die Montage erleichtert.

Die gespannte Aufzugsfeder speichert kontinuierlich Energie, ohne die das Uhrwerk nach Erschöpfung der Gangreserve stehenbleibt. Das Spannen der Aufzugsfeder erfolgt traditionell von Hand durch Drehen der Aufzugskrone. Bereits 1931 übernahm Rolex eine Pionierrolle in der Entwicklung automatischer Selbstaufzugssysteme und ließ sich das Ergebnis unter dem Namen Perpetual-Rotor pa­ten­tie­ren. Dieser mit einer halbmondförmigen Schwung­masse ausgestattete Mechanismus ermöglicht es, die Zugfeder der Armbanduhr allein mit den Bewegungen des Handgelenks fortlaufend zu spannen. Er stellt so dem Uhrwerk eine konstante, „perpetuelle“ Energiequelle zur Verfügung, solange die Uhr getragen wird.

Die Funktion des automatischen Selbstaufzugs
Rolex Selbstaufzugsmechanismus

KALIBER 3255

E-Broschüre

Kaliber 3255 E-Brochüre

DAY-DATE 40

Die Präsidentenuhr

Rolex präsentiert die neue Generation des pres­tige­träch­tigsten Modells der Marke, der Oyster Perpetual Day-Date, mit modernem Design, 40‑mm-Gehäuse und einem neuen mechanischen Manufakturwerk, Kaliber 3255, das neue Maßstäbe bei der chronometrischen Leistung setzt.

Rolex Day-Date 40 mit Kaliber 3255